Krankentransporte Roske

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Überuns

Wir sind ein qualifizierter Krankentransport aus Berlin Spandau und bringen sie fachgerecht zu Ihrem Termin.
Wir bieten umfangreiche und fachkompetente Antworten rund um den Krankentransport und beraten sie gerne. Damit unsere Kunden und Patienten Ihre Termine wahrnehmen können, übernehmen wir gerne den Genehmigungsaufwand mit den Krankenkassen für Sie. Qualität, Zuverlässigkeit und Patienten orientiertes Arbeiten zeichnen uns aus. Lassen Sie sich von unserer Qualität überzeugen wir freuen uns auf Ihren Anruf.

AktuelleNachrichten


Dialysepatienten sind Covid-19-Hochrisikopatienten

Berichte aus Dialysezentren zeigen, dass Corona-infizierte Dialysepatienten oft einen schweren Verlauf der Covid-19-Erkrankung haben 

und nach vorliegender Datenlage auch überproportional häufig versterben. Experten der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) 

mahnen im Hinblick auf die eingeschränkte, noch vorläufige Datenlage dazu, diese nur vorsichtig zu interpretieren, möchte aber für 

diese Patientengruppe sensibilisieren: Dialysepatienten kumulieren in sich die bereits bekannten Covid-19 Risikofaktoren, sind wie kaum eine 

andere Patientengruppe gefährdet und müssen in besonderem Maße geschützt werden. Das darf nicht aus dem Fokus der Politik 

und Öffentlichkeit geraten.


Laut Robert Koch-Institut (RKI) zählen Patienten mit Nierenerkrankungen als Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren 

COVID-19-Krankheitsverlauf. Sie sollten besonders strikt die Hygieneempfehlungen und empfohlenen allgemeinen Maßnahmen 

(soziale Distanzierung) befolgen, um ihr Infektionsrisiko gering zu halten. Nach Ansicht der Experten der DGfN stehen Nierenpatienten – 

und insbesondere Dialysepatienten – aber nicht nur in der Reihe der gefährdeten Patientengruppen, sondern haben im Gegensatz 

zu den anderen Patientengruppen sogar ein kumulatives Risiko, denn sie vereinen mehrere bereits identifizierte Komorbidität und Risikofaktoren, 

insbesondere Herzerkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes mellitus. Hinzu kommt, dass Dialysepatienten nicht zu Hause bleiben können, 

sondern sich drei- bis viermal pro Woche dem Transport in ihr Dialysezentrum und damit dem Kontakt mit anderen, 

möglicherweise infizierten, Menschen und Patienten aussetzen müssen. Laut einer Studie aus Wuhan (siehe medRxiv, Online-Veröffentlichung vom 27.2.2020) 

haben Dialysepatienten ein extrem erhöhtes kardiovaskuläres Risiko und versterben überproportional häufig an Herz-Kreislauferkrankungen. 

Die Dialysepflichtigkeit ist außerdem bei fast der Hälfte der Betroffenen eine Folgeerkrankung von Diabetes mellitus und bei gut einem 

Viertel der Betroffenen eine Folge von Bluthochdruck. Last, but not least: Die Mehrzahl aller Dialysepatienten ist alt (über 70 Jahre).


„Unsere Patienten sind somit hochempfindlich und wir müssen uns daher besonders intensiv um sie kümmern und versuchen, die Infektionsraten 

in der Dialysepopulation möglichst gering zu halten“, erklärt Prof. Julia Weinmann-Menke, Mainz, Pressesprecherin der DGfN. 

„Die Dialysezentren arbeiten mit Hochdruck, um das Ansteckungsrisiko gering zu halten. Notwendige Voraussetzung ist die ausreichende 

Ausstattung von Dialysezentren mit Hygienematerial, also Schutzmasken und Desinfektionsmittel. Auch bei den Krankentransporten hin 

und vom Dialysezentrum sind besondere Schutzvorkehrungen nötig. Nur dann können wir die Verbreitung des Virus in der 

Dialysepopulation eindämmen.“


„Die Linie zwischen Information und Panikmache ist allerdings sehr dünn und wir haben es bisher vermieden, an die Öffentlichkeit zu gehen – 

in erster Linie, um unsere Patienten nicht zu verunsichern. Doch weil Nierenpatienten als Risikogruppe oft aus dem Blick geraten, sei es 

in der Berichterstattung der Medien, z.T. auch in der Wahrnehmung der Behörden und Politik, müssen wir dringend Aufklärungsarbeit leisten: 

Es liegen Daten vor, die bei Dialysepatienten einen besorgniserregenden Krankheitsverlauf mit hoher Sterberate zeigen“, erklärt 

DGfN-Präsident Professor Jan Galle, Lüdenscheid. Zu nennen ist die Publikation eines Dialysezentrums aus Wuhan 

(siehe medRxiv, Online-Veröffentlichung vom 27.2.2020) Von 230 Dialysepatienten waren 37 Patienten mit dem Coronavirus infiziert 

und 6 dieser Corona-positiven Patienten verstarben, also fast jeder sechste.


„Natürlich, es sind Daten aus China, die wir nicht ohne weiteres auf Europa übertragen können, auch ist die Fallzahl insgesamt so gering, 

dass noch keine statistisch valide Aussage getroffen werden kann. Die DGfN baut derzeit ein eigenes Register auf und wird das 

Krankheitsgeschehen bei Corona-positiven Dialysepatienten auswerten. Aber im Moment gibt es schon erste Berichte einzelner Zentren 

und bei aller Vorsicht bei der Interpretation dieser Daten, dürfen wir die Signale aus diesen Berichten nicht ignorieren“, so Galle

Andererseits stimmen aktuelle italienische Daten wiederum optimistischer – von 18 infizierten Patienten leben alle, nur einer ist 

schwer erkrankt und wird intensivmedizinisch überwacht (siehe Journal of Nephrology, Online-Veröffentlichung am 23.3.2020).


„Nochmal: Wir wollen keine Panik schüren, müssen aber zum jetzigen Zeitpunkt konstatieren und an die Öffentlichkeit bringen, dass die 

Dialysepopulation eine hochgefährdete Patientengruppe darstellt. Egal, ob die Todesrate am Ende bei 1:30 oder 1:6 liegt – sie ist um ein Vielfaches 

höher als in der Allgemeinbevölkerung, wo sie laut Einschätzung des Virologen Prof. Drosten bei 0,5% liegt, also bei 1:200. Das bedeutet, 

dass wir Dialysepatienten in einem besonderen Maße schützen müssen“, so der DGfN-Präsident abschließend.


Die italienischen Daten (siehe Journal of Nephrologie, Online-Veröffentlichung am 23.3.2020) zeigen, dass man mit höchsten Sicherheitsvorkehrungen 

die Infektionsraten in Dialysezentren eindämmen kann. Dazu gehöre auch, so die italienischen Autoren, dass alle Patienten – wenn möglich – 

einen Mundschutz tragen. „Leider lässt das die derzeitige Ausstattung von Dialysezentren mit Schutzmaterial derzeit nicht zu, wir sind froh, 

wenn wir überhaupt das Personal und infizierte Patienten mit Masken versorgen können“, erklärt Pressesprecherin Weinmann-Menke und 

appelliert an die Politik, Dialysezentren bevorzugt mit Hygienematerialien auszustatten.


Quelle: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)



Wissenswertes

Richtlinien

Krankentransport im Vergleich zur Krankenfahrt

Die begriffliche Verwandtschaft von Krankentransport und Krankenfahrt ist ein Grund dafür, dass nicht für jeden verordnenden Arzt offensichtlich ist, dass die in den Richtlinien (RL) als Krankenfahrten aufgeführten Transporte in Taxen und Liegend wagen (häufig als

"unqualifizierter Krankentransport" bezeichnet) von Personen ohne jegliche medizinische Qualifikation durchgeführt werden, und dass in diesen Fahrzeugen keinerlei medizinische Ausstattung vorhanden ist.


Krankentransport-Richtlinien (RL) 1
Krankentransport

Krankenfahrt
Einer medizinisch-fachliche Betreuung
Zielgruppe
Patienten, die
Keine medizinisch-fachliche Betreuung
Rettungsgesetze der Länder
begründung
Gesetzliche Grundlage
Personenbeförderungsgesetz
Gesundheitsbehörde, Feuerwehr, Ordnungsamt, Straßenverkehrsamt
Fachaufsicht
Straßenverkehrsamt, Ordnungsamt


Fahrzeuge für Kranke Fahrten sind zwar je nach Ihrem Hauptverwendungszweck durchaus unterschiedlich (Taxen, Liegend Mietwagen, Tragestuhlwagen TSW oder Behindertentransportwagen) konfiguriert, dass auf diesen Fahrzeugen eingesetzte Personal erfüllt stets aber nur die Voraussetzung des Personenbeföderungsgesetzes.


Es unterliegt beispielsweise auch nicht derSchweigepflicht des medizinischen Fachpersonals oder den Regeln derTransporthygiene.

Das Personal der Taxen und Liegend Mietwagenist also im Gegensatz zu dem nach Rettungsgesetzen der Länderqualifizierten Sanitätspersonal für Krankentransporte("qualifizierter Krankentransport") für keinerleimedizinische Hilfsmaßnahmen ausgebildet.


Taxen, Tragestuhlwagen TSW und LiegendMietwagen sind deswegen auch nach den Vorgaben der RL §7 nicht füreine medizinisch-fachliche Betreuung des Versicherten vorgesehen. DerAufgabenbeschreibung entsprechend sind in diesen Fahrzeugen teilweiseein Tragestuhl oder Einrichtungen zur Beförderung vonRollstuhlfahrern vorhanden.



Krankentransport-Richtlinien (RL) 2
Krankentransport

Krankenfahrt
Medizinisches Fachpersonal, Rettungssanitäter, Rettungshelfer, Rettungsassistent
Personal
Betriebspersonal im Fahrdienst, Kraftfahrer
  • Pflegereiches Maßnahmen
  • Fachgerechtes Umlagern, Heben & Tragen
  • angemessene Reaktionen bei Zustandsverschlechterung
  • Überbrückende Durchführung von Reanimationsmaßnahmen
  • Sachgerechte Verwendung der medizinischen Ausstattung des Krankentransportwagens
Aufgaben
BOKraft 1975 §7 Grundregeln:
"Das im Fahrdienst eingesetzte besondere Betriebspersonal hat die Sorgfalt anzuwenden, die sich daraus ergibt, dass ihm Person zur Beförderung anvertraut sind."
Rettungsassistent
Qualifikation
Mietwagenfahrer
  • Lehrgang theoretische und praktische Ausbildung mindestens 1200 Stunden
  • Staatsexamen
Führerschein
Praktische Tätigkeiten im Rettungsdienst/ Krankentransport mindestens 1600 Stunden
Unterweisung in lebensrettende Sofortmaßnahmen, Ausbildung in Erste Hilfe (§19 Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr)
Rettungssanitäter
Personenbeförderungsschein
Theoretische Ausbildung mindestens 160 Stunden

Klinisch-praktische Ausbildung mindestens 160 Stunden

Praktische Ausbildung mindestens 160 Stunden

Fünftägiger Abschlusslehrgang

Rettungshelfer

Theoretische Ausbildung mindestens 80 Stunden

Praktische Ausbildung mindestens 80 Stunden

Für medizinisches Fachpersonalpflicht
Einhaltung der Schweigepflicht
nicht vorgeschrieben


Geräte oder Ausstattungseinheiten zur Durchführung "pflegerischer Maßnahmen", z.B. eine Vorrichtung zur Sekretabsaugung oder zur Hilfeleistung beim Erbrechen und beim Verrichten der Notdurft sind aber, wie fälschlicherweise von manchen Ärzten vermutet wird, auch in genannten "Liegendmietwagen" nicht verfügbar. Dies gilt erst Recht für Geräte zur Lebensrettung, die dem MPG und der MPG Betreiber Verordnung unterliegen. Sie befinden sich nur in Krankentransportwagen (KTW) und den originären Rettungsfahrzeugen (RTW, NAW/NEF, RTH). Dieser grundlegende Unterschied führte 1992 zur Herausnahme des Krankentransportes aus dem Bereich des Personenbeförderungsgestzes und zur Eingliederung in den Bereich der Rettungsdienstgesetze mit den dort geforderten höheren Standards. "Fachliche" bzw. "medizinisch-fachliche Betreuung" während des Krankentransportes



Krankentransport-Richtlinien (RL) 3
Krankentransport

Krankenfahrt
Krankenkraftwagen nach DIN EN 1789
Fahrzeuge
Mietwagen, taxen, Liegendmietwagen, Behindertentransportwagen, Tragestuhlwagen TSW
Ja, DIN EN 1789 als Minimalausstattung + länderspezifische Erweiterungen
Normausstattung
Nein
Wichtigste Komponenten
Medizinisch-technische Ausstattung
Keine
  • AED Automatisierter Externer Defibrillator
  • Krankentrage (Fahrtage)
  • Krankentragestuhl
  • Rettungstuch (Umbettungsauflage)
  • Infektionsschutz-Bekleidung / Einmalhandschuhe
  • Blutdruckmessgerät / Stehtoskop
  • Sauerstoff
  • Sekret-Absaugung
  • Beatmungsbeutel
  • Pflegehilfsmittel
  • Infusionen
  • Material zur Wundversorgung
  • Bettpfanne / Urinette
  • Desinfektions-/ Reinigungsmittel
  • Schienungs-/ Lagerungshilfsmittel


Medizinisch Fachliche Betreuung

Was ist unter "fachlicher Betreuung" bzw.

"medizinisch-fachlicher Betreuung"

bei der Verordnung einer Krankenbeförderung zu verstehen?



Bei der "fachlichen" bzw. "medizinisch-fachlichen Betreuung" während des Transportes im KTW geht es keinesfalls um (not-)ärztliche Verfahren wie sie regelhaft bei Rettungsfahrten (§5) notwendig werden.

Es handelt sich vielmehr um all die Tätigkeiten am Patienten, für die das Personal der Krankentransportwagen ausgebildet ist, die aber nicht zum vorgeschriebenen Ausbildungsinhalt eines Taxi- oder Mietwagenfahrers gehören.

Dies sind in erster Linie:

  • pflegerische Maßnahmen
  • angemessene Reaktionen bei plötzlicher Zustandsverschlechterung des Patienten
  • bei lebensbedrohlichen Ereignissen, eine überbrückende Durchführung von Reanimationsmaßnahmen vor dem Eintreffen der nachalarmierten Rettungseinheiten RTW, NEF/NAW, RTH
  • die situationsangepasste, sachgerechte Verwendung der medizinischen Ausstattung des Krankentransportwagens.


Für diese Aufgabe ist nur das auf Krankentransportwagen eingesetzte Personal

ausgebildet, in den Fahrzeugen steht eine entsprechende Normausstattung zur Verfügung.

Eine Aufzählung typischer Indikationen für die Verordnung eines Krankentransportes kann nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Es soll aber nachdrücklich belegt werden, dass bei den angeführten Indikationen im Interesse des Patienten aber auch zum

Wohle der Allgemeinheit (!Hygiene!) keinesfalls Fahren in Taxen, Liegend taxen oder Behinderten/Rollstuhl-Fahrzeugen zu verordnen sind.


An sich ist es ausreichend, auf dem Vordruck Verordnung einer Krankenbeförderung in der Spalte 2. Beförderungsmittel das Kästchen Krankentransportwagen anzukreuzen.


Die Bestätigung Medizinisch-fachliche Betreuung notwendig und ja, folgende: ist letztlich überflüssig, da sich die Erfordernis bereits aus der Wahl des Beförderungsmittels ergibt.


Den Vorgaben der RL entsprechend sind Krankentransportwagen zu verordnen:


Wenn bereits vor oder während des Verbringens in das Fahrzeug eine besondere fachliche Betreuung erforderlich wird.


  • Stichwort Fachgerechtes Umlagern, Heben und Tragen
  • Situationsangepasstes Anheben des am Boden liegenden Patienten (cave Rautek-Rettungsgriff)
  • Überheben von Bett auf Trage oder Tragestuhl
  • Fachgerechte Lagerung bei Paresen
  • Fachgerechte Lagerung bei Decubitus
  • Fachgerechte, die Verletzung/Erkrankung berücksichtigende Hilfe beim
  • Ein- u. Aussteigen


Wenn organisatorische Unwägbarkeiten oder Besonderheiten die Transportdurchführung beeinflussen.


Stichwort: Schweigepflicht, Kenntnis der lokalen medizinischen Infrastruktur

  • Transportziel zum Zeitpunkt der Verordnung nicht eindeutig festlegbar(z.B. welche Abteilung eines Krankenhauses)
  • Mündliche Übermittlung medizinischer Befunde und Informationen erforderlich -Transportverordnungsunterlagen bzw. schriftliche medizinische Befunde müssen/sollen unverschlossen übergeben werden


Wenn bei der Übernahme oder während des Transportes über allgemein-

menschliche Zuwendung hinausgehende spezielle Hilfen erforderlich werden.


Stichwort: Pflegerische Maßnahmen

  • Einfühlsamer Umgang mit kranken, alten, gebrechlichen und hilfsbedürftigen Menschen
  • Beachtung der Würde, Individualität und Intimsphäre des Patienten bei allen erforderlichen Maßnahmen
  • Hilfe beim Ankleiden unter Beachtung der verletzungs-/erkrankungsbedingten Einschränkung
  • Angesessene Betreuung verängstigter, dementer, altersverwirrter Menschen
  • Sachgerechter Umgang mit Patienten mit Tracheostoma, Sonden, Drainagen, Kathetern und künstlichen Darmausgängen unter Beachtung der Hygieneregeln
  • Puls- u. Blutdruckkontrolle
  • Überwachung der Atmung
  • Sachgerechter Umgang mit und Überwachung von Sauerstoffinhalatoren/ -konzentratoren
  • Überwachung laufender Perfusoren, Infusionen und Ernährungspumpen
  • Absaugen von Sekreten
  • Hilfe beim Erbrechen
  • Hilfe beim Verrichten der Notdurft


Wenn beim Transport infektiöser Patienten besondere Hygienemaßnahmen zu beachten sind.


Stichwort: Infektionsprophylaxe

  • Beachtung der allgemeinen Hygienegrundregeln beim Transport von Patienten ohne Anhalt für das Vorliegen einer Infektionskrankheit
  • Beachtung der Hygienegrundregeln beim Transport von Patienten mit Infektionen, die nicht durch die beim Transport üblichen Kontakte übertragen werden
  • Beachtung der besonderen Vorschriften vor, während und nach dem Transport von Patienten mit hochkontagiösen oder gefährlichen Infektionskrankheiten sowie MRSA, SARS


Wenn bei instabilen Patienten während des Transportes wegen plötzlicher Zustandsverschlechterungen Interventionen erforderlich werden.


Stichwort: Soziale Kompetenz, notfallmedizinische Sofortmaßnahmen

  • Zuwendung und beruhigender Zuspruch bei zunehmender Unruhe, Angstzuständen und sich steigernder Verwirrtheit
  • hilfe bei der Einnahme/Applikation patienteneigener Dauer- oder Zwischenfalls- Medikation
  • Überprüfung laufender Infusionen, insbesondere bei Auffälligkeiten und Zustandsverschlechterungen
  • Verabreichung von Sauerstoff bei plötzlich auftretender Atemstörung
  • -Einleitung lebensrettender Sofortmaßnahmen bei vitalbedrohlichen Zwischenfällen
  • Nachalamierung eines Arztes/ des Rettungsdienstes, fachkundige Zusammenarbeit mit dem Notarzt

Quelle: "Fachliche" bzw. "medizinisch fachliche Betreuung" im Sinne der Krankentransport-Richtlinien. Gutachten von Dr. B. Gorgaß


Ausrüstung

Fahrzeuge

VW Transporter 5 mit Ambulanz Mobile "HORNIS" Umbau für Rettungswagen


Ausstattung

Standheizung für Patientenraum und Fahrerkabine,

Klimaanlage im Patiententraum

und in der Fahrerkabine,

Einstiegshilfe an der Seitentür

Unsere Fahrzeuge erfüllen höhere Anforderungen wie die mindestvoraussetzung der DIN 1789 für Krankentransportfahrzeuge.

Bis auf weniges Zubehör haben unsere Fahrzeuge annähernd die Ausstattung eines Rettungswagen nach DIN 1789 an Bord.


Wir führen auf unseren Krankentransportfahrzeugen folgende Ausrüstung mit:

Patienten Raum

  • Tragetisch mit 10l Sauerstoffflasche mit medizinischen Sauerstoff und Druckminderen
  • Stollenwerk Fahrtrage mit Auflage und Kissen
  • Rollboard (Umlagerungshilfe)
  • Tragetuch EN 1865

Delouhy Tragestuhl EN 1856

Desinfektion und Schutz


MRSA SET

  • 1 Paar Handschuhe (Latex P)
  • 1 x Mund- und Nasenschutz
  •  1 x Schutzhaube
  • 1 x  PE. Schürze
  • 1 x Schutzkittel
  • 1 paar Überschuhe
  • 1 x flüssigkeitsundurchlässiges Einschlagetuch


High Risk Virenschutzset

  • 1 x Overall MIKRO PLUS
  • Atemschutzmaske FFP 3
  • 1 paar Überstiefel
  • 1 x Vollsichtschutzbrille
  • 2 paar Nitril Handschuhe SUPER HIGH RISK
  • 1 x Müllbeutel
  • Einmal Mund- und Nasenschutz FFP1 Spender
  • Atemschutzmasken FFP 2
  • Atemschutzmasken FFP 3
  • Schutzbrillen
  • Einmal Handschuhe Nitril EN 455-1, -2
  • Reingungstuchspende Eimer mit Biguanid 2 % Lösung
  • Descosept AF Wipes Spenderdose
  • 500 ml Sterillium Händedesinfektion
  • 500ml Sterllium Virugard Händedesinfekton
  • 100ml Sterillium Händedesinfektion
  • Desinfektionsmittelspender
  • Augenspülflasche
  • Einmallaken für Tragenauflage
  • Einmmal Patientendecken
  • Brechbeutel
  • Zelstofftücher
  • Einmalnierenschalen aus Pappe
  • Abfallbehälter
  • Urinente
  • Bettpfanne


Arbeitschutz und Sicherheit

  • KFZ-Verbandtasche
  • Maglite Taschenlampe
  • Ordner mit Hygieneplan, Desinfektionsplan, AED und Fahrtragen Unterlagen
  • Warnweste
  • Feuerlöscher 2 Kg EN 3 - 7
  • Arbeitssicherheitshandschuhe EN 420
  • Warndreieck
  • Warnleuchte


Nothammer mit Gurtmesser

ZOLL AED PLUS EN 60601-2-4 Defibrillator

AED Elektroden

Ambu Perfit Ace ZERVIKALSTÜTZE (Stiffneck)

Sauerstoffversorgung und Zubehör

10l Sauerstoffflasche mit medizinischen Sauerstoff und Druckminderer

  • Sauerstoffmaske mit Reservoir Erwachsene
  • Sauerstoffbrille Erwachsene
  • Hyperventilationsmaske Erwachsene
  • Saurstoffmaske mit Reservoir Kinder


Sauerstoffnotfalltasche

  • 2L Sauerstoffflasche mit medizinischen Sauerstoff und Druckminderer 0-15 l/min
  • Sauerstoffmaske mit Reservoir Erwachsene
  • Sauerstoffbrille Erwachsene
  • Hyperventilationsmaske Erwachsene
  • Saurstoffmaske mit Reservoir Kinder

    NOTFALLTASCHE

Beatmung

  • Einweg Beatmungsbeutel für Erwachsene
  • Einmal-Gesichtsmaske Erwachsene mittel
  • Einmal-Gesichtsmaske Plus Jugendliche
  • Handabsaugpumpe VBM EN ISO 10079
  • LT-D Larynx-Tubus Gr.3
  • LT-D Larynx-Tubus Gr.4
  • LT-D Larynx-Tubus Gr.5
  • Farbkodierte Blockspritze für L-Tuben
  • Beißblock
  • Absaugkatheter
  • Guedeltubus Gr. 0
  • Guedeltubus Gr. 1
  • Guedeltubus Gr. 2
  • Guedeltubus Gr. 3
  • Guedeltubus Gr. 4
  • Guedeltubus Gr. 5
  • Universal Kleiderscheere

Diagnostik

  • Stethoskop
  • Blutdruckmanschette
  • Pulsoximeter EN ISO 9979
  • Blutzuckermessgerät mit Teststreifen
  • Diagnostikleuchte
  • Reflexhammer
  • Fiberthermometer Digital EN 12470-1

  • Sterillium Händedesinfektion
  • Easy Splint universalschiene


Wundversorgung nach DIN 13164

  • Heftpflaster 5m x 2,5cm
  • Wundpflaster 10 x 6cm
  • Verbandpäckchen mittel
  • Verbandpäckchen groß
  • Verbandtuch klein, 40 x 60 cm
  • Verbandtuch mittel, 60 x 80 cm
  • Wundkompressen 10 x 10 cm, steril
  • Fixierbinden klein 4m x 6cm
  • Fixierbinden mittel 4m x 8cm
  • Dreicktuch, Vlies
  • Vinyl Einmalhandschuhe Gr. L EN 455-1, -2
  • Rettungsdecke 210 x 160 cm
  • Erste-Hilfe Scheer klein
  • Sofort Kälte Pack
  • Zellstofftupfer
  • Wundreinigungstücher
  • Universalbinde 10 x 5 cm


Infusion


  • Sicherheitsvenenverweilkatheter mit Injektionsport
  • Infusionsschlauch mit Dosiereinheit
  • Stauschlauch
  • Venenkanülen mit Fixierpflaster
  • Nierenschale
  • Abwurfbehälter Sani Safe 200
  • Cutasept F Hautdesinfektion 50 ml
  • YPSILIN Hautdesinfektionstücher

Vorabgenehmigung

Krankentransportschein

Unsere Leistungen

Krankentransporte

Wir bieten Krankentransporte zu Ihrem Hausarzt, Krankentransporte zu ambulanten Operationen, Krankentransporte zu OP Vor- und Nachuntersuchung, Krankenhauseinweisung und -entlassung, Dialysefahrten, Krankentransporte zur Chemotherapie uvm.

Private Fahrten

Krankentransporte zu Angehörigen, Krankentransporte ins Pflegeheim, Krankentransporte zu Veranstaltungen, Krankentransporte zu Reha Einrichtungen

Fernfahrten europaweit

Wir bieten Krankentransporte zu Angehörigen, Krankentransporte ins Pflegeheim, Krankentransporte zu Veranstaltungen, Krankentransporte zu Reha Einrichtungen in ganz Europa

Reiserückholdienst europaweit

europaweiter Reiserückholdienst nach Berlin und Brandenburg

Ausstattung

Unsere Krankentransporte sind nach der DIN 1789 ausgestattet und mindestens mit einem Rettungssanitäter und Sanitätshelfer besetzt

Sanitätsdienste

Sie brauchen eine Absicherung durch einen Krankentransport für den Tag der offenen Tür, eine Veranstaltung, ein Feste oder einen anderen Anlass dann sind wir die Richtigen für sie.

Ausbildung

Wir bilden sie zum Transportsanitäter (80 Stunden) aus, dieser wird benötigt für die Beantragung des „Führerschein zur Fahrgastbeförderung“ im Krankentransport auch bekannt als kleiner P-Schein. Zudem bieten wir Kurse in der Erste Hilfe in der Pflege und Erste-Hilfe-Kurse für den Führerschein an.


Unsere Partner

DMRZ

Wir lieben Software, kreative Lösungen zu finden und innovative Produkte für Sie auf den Markt zu bringen. Das Deutsche Medizinrechenzentrum (DMRZ.de) ist ein führender Anbieter für Abrechnung, Branchensoftware und Services im Gesundheitswesen. Viele Tausend Kunden rechnen mit uns ihre Leistungen einfach online per Datenträgeraustausch (DTA) ab. Schnell, sicher und vor allem dann, wann Sie es möchten. Mit DMRZ.de ist die Abrechnung von jedem Computer oder Tablet möglich. Mehr noch: Zur effektiven Planung und Verwaltung Ihres Unternehmens bieten wir für viele Branchen praktische Cloud-Software an.


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LPR

LPR Berlin e.V. | Landesverband Private Rettungsdienste Berlin e.V.


Als Interessenvertretung der privaten Krankenbeförderungsunternehmen treten wir für Ihre Belange gegenüber Behörden und Kostenträgern auf Landesebene ein. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und informieren Sie sich über die Vorteile einer Mitgliedschaft. Erreichen Sie mit uns Ziele in einer starken Gemeinschaft.


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BKS

BKS – Bundesverband eigenständiger Rettungsdienste und Katastrophenschutz e. V. oder – das sind doch die mit dem „Stern“…


Auch wenn es für viele Rettungsdienstler nicht nachvollziehbar oder gar richtig erscheint, der BKS Stern ist in Deutschland ein geschütztes Markenzeichen der „Privaten“. Wir überwachen unsere Marke und gehen gegen jede widerrechtliche Nutzung juristisch vor. Daher empfehlen wir jedem, der das Zeichen in der Bundesrepublik Deutschland führen möchte, sich vorher ausführlich zu informieren. Auch wenn der „Stern“ überwiegend in blau zu finden ist, so bedenken Sie bitte, dass er in allen Farben geschützt ist.


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BG Verkehr

Die BG Verkehr wurde 1886 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Hamburg. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und als Unfallversicherung zuständig für fast alles, was rollt, fliegt und schwimmt. Bei uns sind die großen Branchen Güter- und Personentransport, Entsorgung, Logistik, Luftfahrt, Binnenschifffahrt, Seeschifffahrt und Fischerei versichert, aber auch Flieger- und Fahrschulen, Lotsbetriebe, Abschleppdienste, Bestattungsunternehmen und Reittierhaltungen gehören dazu.


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Ambulanz mobile

Innovative und damit richtungsweisende Fahrzeuge zu bauen, ist ein Teil der Philosophie von Ambulanz Mobile. Die treibenden Motoren hierfür? Begeisterung und Leidenschaft am Fahrzeugbau.


Das Unternehmen Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG hat sich auf den Ausbau von Behindertentransportwagen (BTW), Krankentransportwagen (KTW), Rettungswagen (RTW) und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) spezialisiert und gehört zu den Größten der Branche Deutschlands. Seit der Gründung steht der Name Ambulanz Mobile für zuverlässige, langlebige und innovative Fahrzeuge. Sie integrieren behinderte Menschen ins tägliche Leben und helfen beim Rettungseinsatz, beim Krankentransport sowie im Katastropheneinsatz Leben zu retten.


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Ambulanz Leitstelle Berlin

Sie suchen das für Ihren Bezirk zuständige Krankentransportunternehmen oder ein Ambulanzfahrzeug? Wir arbeiten mit allen großen und bewährten Krankentransportfirmen eng zusammen.


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Radecker Notfall Medizin

Im Jahre 1979 wurde in Ammerbuch-Entringen die Firma Horst Radecker gegründet. In kurzer Zeit wurden wir als verlässlicher, gut beratender und schnell handelnder Lieferant bekannt und geschätzt. Das Hauptaugenmerk unseres Unternehmens liegt im Vertrieb von Verbandstoffen, Erste-HilfeBedarf, Notfallmedizin, Rettungsgeräte und HLW-Geräten. Als Stützpunkthändler vertreten wir die Firmen Ambu und Holthaus Medical.


Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 für den Geltungsbereich Verkauf und Vertrieb für Medizinprodukte, Personalmanagement und Lagermanagement. Zu unserem Kundenkreis gehören Rettungsdienste, Schwerindustrie, Mittelständische- und Kleinbetriebe sowie Schulen und Verwaltungen.


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Der DKV Euro Service

DKV Euro Service ist der Marktführer für die bargeldlose Unterwegsversorgung des Transportgewerbes auf Europas Straßen. Mit der Tank- und Servicekarte DKV CARD und ergänzenden Dienstleistungen bieten wir Ihnen eine auf Ihr Tagesgeschäft abgestimmte Produktpalette zur Optimierung und Steuerung gewerblicher Fuhrparks. Wir helfen Ihnen, günstig zu tanken, mobil zu bleiben und effizienter zu arbeiten. Mit mehr als 65.000 Akzeptanzstellen in 42 europäischen Ländern bietet Ihnen der DKV Euro Service das größte Versorgungsnetz der Branche.


Der DKV Euro Service gehört zur DKV MOBILITY SERVICES Group. Diese erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von 6,3 Mrd. Euro und beschäftigt europaweit rund 900 Mitarbeiter.


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Total Tankstelle

TOTAL betreibt in Deutschland Aktivitäten in den Bereichen Chemie, Raffinerie, Marketing & Service und Gas sowie Solarenergie und Batteriespeichertechnik. Entwicklung und Forschung betreibt TOTAL im Bereich neue alternative Energien.


Ein industrieller Akteur Die TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland in Leuna verarbeitet jährlich bis zu 12 Mio. Tonnen Rohöl zu

Benzin, Diesel, Heizöl, Methanol, Flugkraftstoffe und viele weitere Produkte. Als Zulieferer der Automobil- und Luftfahrtindustrie betreibt die Chemietocher Hutchinson mehre Werke in Deutschland, auch der zur Total gehörende Batteriehersteller SAFT produziert in Deutschland. TOTAL Petrochemicals betreibt für deutsche Industriekunden ein eigenes Vertriebsnetz. Energie für Mobilität und Wärme TOTAL Deutschland verfügt über ungefähr 1.200 Tankstellen. Kraftstoffe von höchster Qualität, Schmierstoffe, Autozubehör, Autowäsche und ein umfassendes Shop- und Café-Angebot werden von Autofahrern täglich geschätzt. Heizöl, Flüssiggas, Motoröle und Industrieschmierstoffe sowie Flugkraftstoffe und Energieberatung gehören ebenfalls zur Angebotspalette von TOTAL. Unsere Tochtergesellschaft TOTAL Energie Gas verkauft bundesweit Erdgas und Strom. Auch SunPower mit seinen besonders leistungsfähigen Solardmodulen ist in Deutschland präsent.


Engagement in Deutschland

TOTAL engagiert sich vor allem in Kinder-, Jugend- und Bildungsprojekten. Themen wie Integration und Chancengleichheit stehen dabei im Vordergrund. Seit mehreren Jahren unterstützen wir den Deutschen Kinderschutzbund. Seit 2015 engagiert sich TOTAL auch für die Integration von Flüchtlingen.


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KFZ Rettung

Auf unseren 4 Stationen bieten wir alles um den Gesundheitszustand Ihres Fahrzeuges Fit zu halten oder wieder Fit zu machen.


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Dlouhy

Dlouhy entwickelt, konzipiert und baut Fahrzeuge, die dem neuesten Stand der Technik und dem höchstmöglichen Qualitätsniveau entsprechen. Fahrzeuge, die für den sicheren und effizienten Einsatz produziert werden und genau den Anforderungen der Anwender entsprechen. Mobile Gesamtlösungen, die bestmöglichen Nutzungskomfort und Sicherheit bieten – für optimale Leistungen.


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Stollenwerk

Medizinisches Equipment namhafter Hersteller kann an unseren Fahrtragen adaptiert werden. Somit wird das Personal auf dem Weg zur Einsatzstelle entlastet und das Equipment ist besser gegen Schäden gesichert.


Unter Zubehör haben wir einige mögliche Adaptionen vorgestellt. Gerne stellen wir ein komplettes Paket an Adaptionen zugeschnitten auf Ihre Medizintechnik und Transportbedürfnisse zusammen. Ist Ihre Gerätekombination nicht unter den Beispielen, schicken Sie uns einfach eine Liste von Medizintechnik zu Ihrer Anfrage mit dem Vermerk, welches Equipment auch während der Fahrt an der Fahrtrage verlastet bleiben soll. Wir setzten uns dann gerne mit Ihnen in Verbindung, um ein individuelles Konzept zu erstellen.


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